Annehmen was ist

C ist in aller Munde und bald zwei Monate unser Begleiter in Deutschland. Am Anfang war alles weit weg, China! -Betroffen haben wir die Bilder gesehen und gedacht uns trifft es nicht! Selbst als es erste Meldungen in Deutschland gab, die Internationale Tourismusbörse in Berlin und die Buchmesse in Leipzig abgesagt wurden, hat kein Mensch an eine so rasante Verbreitung gedacht.

Kennst du das, nach einem Streit, einem Unfall oder wenn etwas lieb gewordenes weg oder kaputt gegangen ist, zu denken, das war ein schlechter Traum und nach dem Aufwachen ist alles wieder gut. Nein es ist noch da….

So wie jetzt!

Dagegen kämpfen? Wie soll das gehen, mit welchen Mitteln wollen wir das machen?

Und gleich vornweg, etwas anzunehmen heißt nicht, etwas gut zu heißen, zu mögen.

Natürlich brauchen wir gut ausgerüstete Kliniken Medizin und Tests und all die Versorgung dazu und ich bin all den Helfern, ganz egal wo auch immer, so dankbar für all das unermüdliche Tun, auch für die schnellen Hilfen der Bundes- und Länderregierungen, auch die Solidarität unter den europäischen Völkern…

Und ich sehe auch die Krankheit, das viele Leid, die Ungewissheit, auch die vielen Menschen, die daran sterben und alle die, die bis an ihre Grenzen arbeiten. Auch die Wirtschaftsstrukturen, die jetzt wegbrechen…oder sich ändern?

Die Krankheit rüttelt an so vielem, was zu unserem Leben gehört und als nahezu unverzichtbar gilt…selbst die politische Streitkultur fügt sich mehr zu Geschlossenheit, auch wenn es immer wieder Besserwisser gibt….mit Hätte und was wäre wenn…es gibt im Moment scheinbar auch in der Politik dieses „Jetzt“, was nach Tolle schon so viele Menschen geändert hat…

Wichtig für jeden einzelnen ist es doch, die Situation anzunehmen. Dazu gehören alle recht einfachen Maßnahmen der Hygiene vom Händewaschen bis zum Nießen und Husten in die Armbeuge, dazu gehören Sicherheitsabstände, Personenzahlbeschränkungen und eben auch Verzicht auf ganz viele Gewohnheiten im Außen, vom Shoppen bis zu Kino, Konzert, Treff mit Freunden…..Und ich merke, dass sich das immer wieder komisch anfühlt für mich, so auf Distanz zu lieben Menschen zu gehen, wenn ich zufällig welche treffe, umarme ich sonst so gern, fühle gerne die Menschen bei mir, mit denen ich in Verbindung bin. Doch es ist nur vernünftig diesen Abstand zu wahren und eben anzunehmen…ich drücke nicht!!!

Und da ist wieder die Zeit, die doch entsteht, fallen eben viele Dinge weg und da kommt bei mir der Aspekt auch bewusst zu hinterfragen, was hat das mit mir zu tun, was will es mir sagen, welche Veränderung birgt dies in sich? Auch das heißt, die Situation anzunehmen, zumal wir fast sicher davon ausgehen können, dass „C“ unser Leben lange oder immer bestimmen wird, wir es lernen werden, damit zu leben und somit hoffentlich alle bewusster leben, auch für unsere Mutter Erde!

Aber vielleicht kann es eben das eigene Umdenken sein, das Hinterfragen von Gewohnheiten, mit denen wir uns eben eingerichtet haben.  Oder der Wandel in der Kommunikation, die auch über die so viele Medien online geht, jetzt zu Hause zu bleiben, anstatt sich ins Auto zu setzen, um irgendwo zu sein und einzukaufen und stattdessen den Kleiderschrank aufräumen und lange vergessene Sachen wiederentdecken, vielleicht ändern und wieder tragen oder tatsächlich fast allein spazieren zu gehen, die Frühlingsluft genießen…

Und anstelle des gerne Umarmens jetzt der Stups mit dem Ellenbogen oder Fuß oder vielleicht tatsächlich eine Eigenumarmung, auch symbolisch für den Gegenüber, die als gelebte Selbstliebe auch wieder Liebe ausstrahlt!!!

 Es entsteht eine andere Zeit, eine Zeit, die Platz im Kalender schafft für Termine mit sich selbst, vielleicht auch um neue Gewohnheiten entstehen zu lassen, um innehalten.

Auch hinterfragen, was möchte ich gerne machen, was habe ich immer vor mir hergeschoben? Wofür hatte ich keine Zeit? (Bei mir kommen jetzt sogar wieder Töne aus dem Saxophon!)

Oder bewusst die Ernährung zu ändern, Intervall- oder Heilfasten zu praktizieren oder mehr pflanzliche, natürlich gewachsene Kost aufzunehmen, was nach Liebscher& Bracht auch sehr das Immunsystem stärkt.

Dafür sind die Tage der jetzt bestehenden Ausgangsbeschränkungen ein guter Zeitraum, helfen oft 21 Tage am Stück, eine neue Gewohnheit entstehen zu lassen.

 Ja und da ist da noch die Angst…jetzt ist Zeit, aber vielleicht bei einigen auch Angst, krank zu werden.

Angst ist der größte Feind unserer mentalen Widerstandskraft und wirkt sich unmittelbar auf unser mentales Immunsystem aus, schwächt dich also! Versuch die Angst zu erkennen, anzunehmen und zu schauen, was dir guttut, was dich erfreut, dich stärkt! Höre Musik, meditiere, male, stricke, lies und reduziere deinen Nachrichtenkonsum…pflege Freundschaften wenigstens am Telefon, PC oder schreibe Briefe oder Tagebuch, pflege auch die Freundschaft zu dir selbst.

Dazu passt auch unsere Chakra Arbeit aus dem letzten Kurs. – Hinterfrage dich, was dich wirklich stärkt, was dich nährt, um deine Basis zu stärken. Achte darauf, wie du mit dir und deinem Körper umgehst, auch mit deinen Gedanken, nimm dich an, wie du bist und sage „Ja“ zu dir und lass aus dem „Ja“ auch das „Nein“ gegenüber den Dingen werden, die du wirklich nicht (oder nicht mehr möchtest) und höre auf dein Herz und finde dort den Zugang zu deinem Selbst und auch zu bedingungsloser Liebe zu dir, allen Wesen und der Welt!

Auch das stärkt dich, deinen Umgang mit dir und der Welt und hilft dir, achtsam anzunehmen was ist.

Von Herzen Angela,

Namaste

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