Wünsche zu Weihnachten und zum Jahreswechsel 2021 zu 2022

In der Dankbarkeit bekommt jede Zeit ihre Chance.

                                                                                                                     Monika Winder

Liebe Freunde und Wegbegleiter,

die zweite Adventszeit, das zweite Weihnachten ohne meinen lieben Mann an meiner Seite, ganz fest jedoch in meinem Herzen.

Das zweite Weihnachten mit „C“, was uns alle angeht und betrifft, wo wir noch immer um Wege zwischen Liebe, Macht und Ohnmacht ringen, immer wieder an die Grenzen des Gesamtsystems kommen.

Für mich immer wieder ein Lernen, das ganze Jahr über. Lernen, zu mir zu kommen, bei mir zu sein, zu mir zu stehen, immer mehr im Selbststand anzukommen.

Dankbar für all die Begegnungen, gleichwohl ob liebevoll und nah, auch fern und fremd.

Voller Liebe, voller liebevoller Erinnerungen, die immer mehr werden, je mehr ich mich darauf einlasse, im Moment bin.

Das ist eine wunderbare Erfahrung für mich, die ganz besonders durch mein Schreiben in diesem Jahr wächst, mich stärkt.

Auf diesem Weg habe ich neue Menschen kennengelernt, die mich in meinem Sein annehmen, wie auf meiner Seelenreise, deren Weg ich schon im letzten Jahr begonnen habe.

Mittlerweile selbst Coach und bereit, auch anderen auf diesem Weg zu sich selbst zu helfen. Dabei eine Brücke zwischen meinem Yogaweg und den tiefen Schwingungen der Klangschalen, die mein Mann einst in mein Leben brachte, zu bauen.

Auch das Wandeln von Trauer in wachsende Liebe geschieht allmählich.

Ich bin näher bei mir, auch seitdem ich meine Arbeit im öffentlichen Dienst hinter mir gelassen habe, um mehr meine Kreativität zu leben. Habe ich erlebt, wie schnell alles anders ist.

Mein Leben, ich habe Bilder im Kopf von meinem Sein. Ich habe noch Wünsche, die ich mir erfülle. Stück um Stück.

Andere Bilder entstehen immer wieder auf dem Papier, werden Scherenschnitte, lebe ich mich auch da aus, dankbar diese Kunst und das Handwerk zu beherrschen, zu experimentieren und  festen Willens es weiterzugeben.

Vor uns wieder eine Zeit mit ausgewählten Kontakten. Reduziert…

Ertappte ich mich dieses Jahr öfters bei dem Gedanken der Zeitgeschenke, die sich aus abgesagten Terminen ergaben.

Zeitgeschenke als Zeit für mich, mein Sein, all die Dinge, die ich gerne mag und auch für mich tun kann. Das immer wieder auch in der Freude auf tatsächliche Begegnungen.

Mein Vertrauen in größere Dimension ist gewachsen. Ich kann hinschauen und spüren, wahrnehmen, mehr als der Verstand fassen kann.

Meine diesjährige Weihnachtspost von der Frauenkirche steht unter dem Zeichen von Jesaja 60,1:

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf in dir!

Und so wünsche ich euch allen eine lichtvolle Adventszeit und Weihnachtszeit und einen guten Übergang in ein licht- und liebevolles neues Jahr 2022

von Herzen Angela Gertrud (Kiesewetter-Lorenz)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.